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Plexiglas

Februar 7th, 2010 · No Comments

“Man glaubt gar nicht, was heutzutage alles aus sogenanntem Plexiglas, wie es www.plexiglas-hecker.de anbietet, besteht. Doch was ist das überhaupt, fragte ich mich. Da mir niemand so leicht eine präzise Antwort geben konnte, habe ich mal selbst recherchiert, und dabei wider Erwarten doch einiges herausfinden können:
Plexiglas nennt sich auch Acrylglas oder für Chemiker Polymethylmethacrylat, doch das muss man sich als Laie nicht unbedingt merken.

Es gibt die chemische Verbindung an, die sich auch in einer ganz bestimmten Formel ausdrücken lässt, die jedoch nicht von Bedeutung für das Verständnis von “”Plexiglas”" an sich ist. Es ist ein Kunststoff, der große Ähnlichkeit mit herkömmlichem Glas hat und damit leicht verwechselt werden kann. Allerdings ist es “”thermoplastisch”", das heißt, es kann unter großem Einfluss von Hitze ab 100 Grad Celsius gebogen oder gar zerbrochen werden. Nichtsdestotrotz besitzt der Stoff eine Vielzahl von Eigenschaften, die man sich zunutze macht. Zum Beispiel kann er von Säuren und Laugen nicht angegriffen werden, weswegen man häufig Schutzbrillen für die Chemie aus diesem Material herstellt. Und auch Benzin oder Öl können ihm nichts anhaben. Besonders nützlich ist seine Eigenschaft relativ kratzunempfindlich zu sein. Somit ist der Stoff hervorragend für Brillengläser oder Handydisplays geeignet, denn er ist auch leichter als Glas.

Plexiglas gibt es schon seit fast 100 Jahren, genau genommen seit 1928, und es wurde von Beginn an als Glasersatz verwendet, zum Beispiel bei der Herstellung der ersten Kontaktlinsen im Jahre 1939. Es ist eine Marke, also ein Handelsname, der von Otto Röhm schon 1933 angemeldet wurde. In der ehemaligen DDR nannte man es witzigerweise O-Glas, was so viel bedeutet wie “”organisches Glas”".”