Ohne Kaffee kann mancher Mensch sich einen Morgen nicht vorstellen. Nichts geht über die erste Tasse Kaffee am Tag, die man nach Möglichkeit jedoch niemals trinken sollte, ohne dabei nicht ausgewogen zu frühstücken. Schon der Geruch steigt auf wunderbare Art und Weise in die Nase, und ganz gleich, wie man den Kaffee trinkt, mit dem ersten Schlückchen beginnt das Wachwerden. Am Wochenende, wenn Zeit für ein Schlemmerfrühstück ist, liest mancher einer die Tageszeitung oder endlich sein Magazin, wozu er die ganze Woche nicht gekommen ist. Doch auch beim lustigen Familienfrühstück darf die Kanne Kaffee für die Eltern nicht fehlen. Kinder mögen zumeist das koffeinhaltige Getränk nicht besonders gern; hier kommen Tee oder heiße Schokolade in Frage.
Auch im Büro ist meist irgendeine Kaffeemaschine aufgestellt, und meistens die Praktikanten oder Lehrlinge sind dazu verdonnert, immer für Nachschub zu sorgen. Besonders zur Pause am Vormittag, zu Mittagszeiten oder auch noch einmal kurz vor Feierabend herrscht hier großer Andrang. In der Pause schwatzen viele Kollegen gerne miteinander, genießen dazu das heiße Tässchen Kaffee und natürlich ihr Frühstück oder das Essen zu Mittag. Auch in den Kantinen wird viel Kaffee verkauft. Wer Glück hat, kann wirklich frischen, leckeren Kaffee bekommen; an manchen Arbeitsplätzen stehen aber große Münzautomaten, in die man zwar nur wenige Cent einwerfen muss, aus denen aber auch dann oft nur eine zweifelhafte Brühe heraus kommt.
Diesem Zustand kann man Abhilfe schaffen, wenn man als eingespieltes Kollegen-Team zusammenlegt und sich einen Kaffeeautomaten selbst kauft. Zwar kosten die Geräte mehrere hundert Euro, dafür bekommt man aber richtig tolle Kaffee Spezialitäten, die die Pause wirklich zum Vergnügen machen. Eine Lösung für den Unterhalt der Maschine wäre es, wenn man für jede Tasse Kaffee einen Obolus in eine gemeinsame Kasse gibt, aus der dann die Bohnen, Milch und Zucker, vielleicht auch ein Service, angeschafft werden können. So kann man die Qualität der Pausen um ein Vielfaches erhöhen.
Auch für Zuhause muss man nicht auf eine Filtermaschine zurückgreifen, sondern kann sich einen Automaten zulegen. Ob dieses Gerät allerdings geeignet ist, um eine große Kaffeetafel zu versorgen, ist fraglich. Es ist also gut, neben dem Automaten auch noch eine herkömmliche Maschine zu besitzen, um wenigstens den ersten Ansturm bei einem Familientreffen schnell bewältigen zu können. Ansonsten ist es einfach nur wunderbar, jede Tasse Kaffee frisch aufgebrüht und aus frisch gemahlenen Bohnen hergestellt zu bekommen. Espresso, Latte Macchiato, Cappuccino und viele andere Spezialitäten lassen sich mit einem Kaffeeautomaten viele Menschen auch Zuhause schmecken.
Eine Zwischenlösung sind die Pad Maschinen, bei denen man auch jede einzelne Tasse frisch zubereiten kann. Allerdings schmecken die Kaffeespezialitäten der verschiedenen Anbieter hier nicht jedem, sodass mancher die Maschine schnell wieder aus dem Dienst entlässt und auf den Filterkaffee zurückgreift. Abgestandener Kaffee aus einer Thermoskanne ist nicht besonders schmackhaft; für Menschen, die den Kaffee mit Zucker und Milch trinken, sind die Pads jedoch eine gute Alternative, wenigstens keine lauwarme Brühe trinken zu müssen. Die höherklassigen Geräte bieten hier auch die Option, Kaffeespezialitäten mit besonderer Geschmacksnote aufzubrühen; allerdings ist der Preis pro Tasse oder Glas doch auch etwas höher.
Zu viel Kaffee ist nicht gesund, das weiß jeder Mensch. Trotzdem wollen viele Menschen nicht auf ihr Lieblingsgetränk verzichten. Wem es nur um den Geschmack geht, der kann auf koffeinfreie Produkte umsatteln; dies hilft auch, wenn man nicht mehr schlafen kann, wenn man nach einer gewissen Tageszeit nicht auf die geliebte Tasse Kaffee verzichten will. Ansonsten muss man selbst verantworten, wie viel Kaffee man am Tag trinken will, und wie man dies verträgt. Ab und an eine Pause, in der man nur Tee trinkt, oder ein Glas Saft auswählt, hat noch niemandem geschadet; ebenso wie eine gewisse Zeit, in der man komplett auf den heißen Wachmacher verzichtet.
