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Hunde lernen schnell

Februar 5th, 2009 · No Comments

Wer denkt, Hunde sind dumme Wesen, die außer Fressen und spazieren gehen nicht viel mehr können, der täuscht sich schnell einmal. Hunde sind sehr intelligent. Kein anderes Tier lernt so schnell, verschiedene Dinge zuzuordnen und diese dann auch richtig umzusetzen. Nicht  umsonst werden zum Beispiel bei der Polizei Schäferhunde als Drogen- und Leichenspürhunde eingesetzt. Auch bei den verschiedenen Bergwachten arbeitet man oft mit Hunden. Die so genannten Lawinenhunde sollen Menschen, die durch Schneemassen verschüttet sind, wieder finden und ihrem Führer melden, wo sie sind.

Ein weiteres Beispiel sind Blindenhunde; sie werden extra trainiert, um blinden oder sehschwachen Menschen das Leben im Alltag zu erleichtern und ihnen eine kleine Stütze zu sein. Ein blinder Mensch im Verkehr einer Großstadt kann schnell einmal in Lebensgefahr geraten, aber nicht, wenn er einen gut ausgebildeten Blindenhund an seiner Seite hat, der ihn vor den Gefahren des Verkehrs bewahrt. Hunde in privaten Familien müssen solche Dinge natürlich nicht lernen. Trotzdem bereitet es fast jedem Hund Freude, wenn er mit seinem Herrchen oder Frauchen kleine Kunststücke einstudieren darf, auch wenn es nicht dem Retten von Menschenleben dient, sondern vielleicht nur einem kleinen Eintrag im nächsten Fotobuch.

Natürlich muss man sich mit seinem Hund schon ein Weilchen beschäftigen und auch immer wieder mit ihm trainieren, bis kleine Kunststücke auf Kommando klappen. Wie bei den Menschen gibt es auch bei den Hunden Unterschiede im Lernverhalten. Die einen lernen schnell und tun sich leicht, die anderen brauchen eben ein wenig länger. Aber mit der nötigen Portion Geduld, der richtigen Anleitung und dem richtigen Bestechungsmaterial wird es irgendwann schon klappen. Wie man seinen Hund richtig trainiert, sagen einem zum Beispiel verschiedene Hundetrainer. Viele werden dabei den Clicker empfehlen, weil er eine wunderbare Art ist, dem Hund zu zeigen, dass er etwas richtig gemacht hat. Ist das Tier auf den Clicker konditioniert, was etwa eine Woche dauert, dann weiß es eben, dass der Click bedeutet, dass man etwas fein gemacht hat und dafür ein tolles Leckerchen bekommt.

Niemals darf man seinen Hund mit Gewalt erziehen oder Hand an ihn anlegen. Landet man bei einem Trainer, der einem etwas von Stachel- oder Würgehalsband oder vielleicht sogar vom Teletakt erzählen will, sollte man seinen Hund sofort nehmen und den Trainer einfach stehen lassen. Packt man das Training richtig an, haben sowohl der Hund als auch die dazugehörigen Menschen sicher eine Menge Spaß daran, Tricks, wie Pfote geben, Bellen oder andere Laute auf Kommando Sitz, Platz oder Peng zu lernen. Und wenn sich erst mal die ersten Erfolge einstellen, macht es sicherlich gleich noch viel mehr Spaß.